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Moderne Fahrradbeleuchtung

aktualisiert am 26. Februar 2013 von Thomas Etzlstorfer

In den letzten paar Jahren hat sich in Punkto Fahrradbeleuchtung am Markt einiges getan.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Radfahrer mit spärlicher Not-Beleuchtung und brummendem Dynamo über die dunklen Radwege navigieren mußte.

Dank moderner LED-Technik und leistungsstarken Nabendynamos, kommen auf neuen Rädern Beleuchtungsanlagen zum Einsatz, die den Namen auch verdienen.

In diesem Artikel werden die wichtigsten Neuerungen erklärt.

Nabendynamo

Shimano Deore LX Nabendynamo
Shimano Nabendynamo

Die wohl wichtigste Neuerung der letzten Jahre ist sicherlich der Nabendynamo. Früher noch beinahe unerschwinglich, verfügen nun sogar schon Touren- und City-Räder der Einsteigerklasse über die laufruhigen und leichtgängigen Stromlieferanten.

Da bei dieser Art von Dynamo die gesamte Mechanik innerhalb der Vorderradnabe eingebaut ist und völlig reibungsfrei arbeitet, entstehen im Betrieb keine störenden Geräusche. Auch das "rutschen" des Dynamos am Reifen gehört somit endgültig der Vergangenheit an.

Die Beleuchtung läßt sich einfach per Schalter am Scheinwerfer ein- und ausschalten, oder wird, falls der Scheinwerfer über einen entsprechenden lichtempfindlichen Sensor verfügt, automatisch bei Dunkelheit ein- und bei Helligkeit wieder ausgeschaltet!

LED-Technik

B&M Lumotic IQ Cyo Senso plus
B&M Lumotec IQ Cyo

Bei den Rücklichtern schon seit Langem bewährt gibt es inzwischen auch Scheinwerfer mit LED-Technik.

LED's haben mehrere entscheidende Vorteile gegenüber den herkömmlichen Glühlampen und Halogenlampen: Sie sind langlebiger und brennen so gut wie nie aus, sind sparsamer im Stromverbrauch und meist, je nach Ausführung auch Leuchtstärker. So leuchtet z.B. ein Lumotec IQ Cyo von Busch & Müller mit einer Helligkeit von 60 Lux, was in etwa der fünffachen, laut StVO vorgeschriebenen Lichtstärke entspricht!

Standlichtfunktion

B&M Toplight Flat plus
B&M Toplight Flat

Besonders in der Stadt praktisch und ein wichtiger Beitrag zu Sicherheit ist die Standlichtfunktion. Dabei lädt sich das Rücklicht und/oder der Scheinwerfer im Betrieb auf und leuchtet dann auch z.B. beim Stehenbleiben an der Kreuzung für einige Minuten nach. Das Ganze funktioniert dabei meist ohne Batterie, nur mit Hilfe eines eingebauten Kondensators.

Aber nicht nur Rücklichter, auch viele Scheinwerfer verfügen in letzter Zeit bereits über die praktische Standlichtfunktion, was in der Stadt auf jeden Fall ein zusätzliches Plus an Sicherheit bedeutet.

Tagfahrlicht

B&M Lumotec IQ Fly-T
B&M Lumotec IQ Fly-T

Seit Kurzem gibt es auch Fahrradscheinwerfer mit Tagfahrlicht. Dabei sind unter der normalen, starken Haupt-LED noch weitere, schächere Signal-LED's eingebaut. Diese streuen das Licht breiter als der Hauptscheinwerfer, welcher einen eher gebündelten Lichtstrahl auf die Fahrbahn wirft, welcher unter Tags nicht so gut erkannt wird.

Abnehmbare Batterie- oder Akku-Lichter

IXON IQ
IXON IQ

Auch bei den abnehmbaren Stecklichtanlagen gibt es inzwischen fast ausschließlich LED-Beleuchtungen. Dabei kommt vor allem der geringe Stromverbrauch von LED-Leuchten zum Tragen, denn diese Lampen haben eine meist erheblich längere Batterielaufzeit im Vergleich zu den alten Halogen-Lampen.

Für den Stadtverkehr sind einfache LED Lichter meist völlig ausreichend, um auch bei Nacht gut gesehen zu werden. Wer allerdings öfter abseits von gut beleuchteten Radwegen unterwegs ist, sollte auch beim Akku-Licht auf die Lichtstärke achten.

Sehr zu empfehlen ist z.B. das IXON IQ von Busch & Müller, ein Akku-LED-Scheinwerfer mit einer Helligkeit von 40 Lux und einem breiten, gleichmäßig ausgeleuchteten Lichtfeld. Die vier 2.100mAh Akkus reichen dabei für 5 Stunden Dauerlicht mit hellsten Modus. Im Eco-Modus (10 Lux) sind gar Werte von bis zu 20 Stunden möglich.

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